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GOLF-LIFE ÜBERSETZUNGEN VON MARKUS HABICH
markus Student an der Deutschen Sporthochschule in Köln mit dem Studiengang Sportökonomie/-management, welches er im Mai 2008 beenden wird. Während seines Studiums absolvierte er ein Auslandssemester an der USP in São Paulo und kennt durch mehrere Aufenthalte in Brasilien, Land, Leute und Kultur sehr gut. Er spricht fliessend portugiesisch und ist sehr sportbegeistert.
Nach Abschluss seines Studiums möchte er sehr gerne im Bereich Eventmanagement bzw. Marketing den Berufseinstieg schaffen.
Arbeitsangebote in den erwähnten Bereichen nimmt er gerne entgegen.

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O Portal Brasileiro de Golfe (14.07.2011) Originaltext
Verkürzte Übersetzung von Nick Stolterfoht
Exklusiv: Ty Votaw spricht über die PGA Tour de las Américas

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Hoher Funktionär der PGA spricht offen über Verhandlungen betreffend der PGA Tour de las Américas

Brasilien könnte Austragungsort für 2 Turniere der neuen Tour im Oktober 2012 sein: ein Turnier in Rio, ein zweites in São Paulo. Nachdem Ty Votaw in einem Interview im Juni 2011 mit Associated Press zugab, dass die neue, von der PGA Tour organisierte, Pro Tour für Lateinamerika und Karibik schon in den ersten Monaten des Jahres 2012 beginnen könnte, hat golfe.esp.br bei dem Vice-President of International Affairs der PGA Tour nachgefragt, um mehr Details zu den anscheinend fortgeschrittenen Verhandlungen zu erhalten.

Nach bisherigen Berichten wird die neue Tour, die wir momentan die „PGA Tour de las Américas“ nennen, 12 bis 14 Turniere in 8 verschiedenen Ländern vereinen, wobei ein Preisgeld von US$ 175.000 pro Turnier ausgespielt wird. Es werden möglicherweise Punkte für die Weltrangliste vergeben werden, so wie es bei der aktuellen „Tour das Américas“ gehandhabt wird und soll den Spielern auch die Möglichkeit geben sich direkt für die „Nationwide Tour“ (2. Level der PGA Tour) zu qualifizieren.

Brasil – Die große Neuigkeit, die Votaw im Exklusivinterview verriet ist, dass Brasilien sofort mit 2 aufeinander folgenden Turnieren im Oktober, eines in Rio de Janeiro und das andere in São Paulo vorgesehen ist, wobei eines von beiden das „Aberto do Brasil“ sein wird. Noch dazu gibt es die Möglichkeit, dass die Nationwide und die PGA Tour nach Brasilien kommen. Die PGA Tour möchte dies, genauso wie die Confederação Brasileira de Golfe und der zuständige Veranstalter „Brasil 1“, der das notwendige Know How besitzt, sowie deren Partner, zu denen ein großer TV Sender gehört. Alles hängt aber davon ab, ob ein Hauptsponsor für die neue Tour gefunden wird, der sich der Wichtigkeit der Unternehmung bewusst ist und auf längere Sicht und in neuen Größenordnungen investieren will.

Lesen sie das Interview mit Ty Votaw, einem Anwalt, der die LPGA Tour von 1999 bis 2005,  der bedeutendsten Epoche der Damentour, leitete und der seit 2006 als hoher Funktionär für die PGA Tour tätig ist. Votaw war der Koordinator der IGF, der die erfolgreiche Kandidatur für die Wiederaufnahme des Golfsports in die Olympischen Spiele 2016 in Rio befehligte.

Portal: Welches sind die nächsten Schritte, die gemacht werden müssen, um die neue Lateinamerika Tour auf die Beine zu stellen? Wovon hängt es ab? Von der Existenz eines Hauptsponsors? Von den Verhandlungen mit den lokalen Organisatoren?

Ty Votaw: Wir befinden uns im Prozess der Sichtung von potentiellen Sponsoren für das Projekt der PGA Tour América Latina. Wir haben in den letzten 6 Monaten lange Gespräche mit vielen potentiellen Sponsoren geführt und werden diese weiter führen. Wir suchen einen Partner, der den Wert sieht, indem er in die Zukunft des Golfsports in einem der größten Wachstumsmärkte der Welt investiert.  Dieser Partner sollte unsere Vision dieser Turnierserie, die ein Vorreiter für die Vereinigung des Profigolfs der Region wäre, teilen.

Wir haben mit großem Eifer seit letztem Jahr daran gearbeitet die Zusammenarbeit zwischen den lokalen Verbänden und den Organisatoren zu intensivieren. Ich glaube, dass die Verbände bemerkt haben, dass die PGA Tour sich dem Projekt auf lange Sicht verpflichtet sieht und dass wir an einer starken Präsenz in der gesamten Region und nicht nur an wenigen ausgewählten Ländern interessiert sind. Deshalb wollen wir einen Hauptsponsor finden und halten, der diese Vision unterstützt und mitträgt.

Portal: Wie könnte Brasilien seinen Platz in dieser Serie finden? Nur mit dem „Aberto do Brasil“ oder h t die PGA Tour weitere Pläne mit Brasilien?

Ty Votaw: Unsere Gespräche mit dem brasilianischen Golfverband und den Organisatoren der Turniere waren bisher sehr ermutigend, nicht nur wegen der reichen Vergangenheit von Turnieren in Brasilien, sondern auch wegen des enormen Wachstumspotentials des Landes, wenn man die Olympischen Spiele 2016 in Rio heranzieht. Im Moment haben wir 2 Turniere im Oktober in Brasilien ins Auge gefasst, eines in Rio de Janeiro und eines in São Paulo. Wir planen die wunderbare Tradition des „Aberto do Brasil“ weiter zu führen.

Portal: Gibt es Pläne und wenn ja, wie stehen die Chancen, dass ein Turnier der Nationwide Tour in Brasilien bis 2016 stattfinden könnte? Vielleicht sogar ein PGA Tour Event? Und wie steht es um die Möglichkeit den Presidents Cup 2015 zu bekommen?

Ty Votaw: Die Nationwide Tour hat ja bereits mit den Turnieren in Mexiko, Kolumbien und Panama eine starke Präsenz in Lateinamerika. Wir sondieren laufend die Möglichkeiten weitere Turniere in anderen Märkten Lateinamerikas zu veranstalten. Wir sind sehr daran interessiert zusätzliche Möglichkeiten zu haben vielleicht Turniere der PGA Tour in Südamerika zu organisieren. Eines unserer Anliegen mit dem Presidents Cup ist es den Wettbewerb in verschiedene Gebiete der Welt zu tragen. Wir hoffen die Details der Rotation des Wettbewerbs in den nächsten 4 bis 6 Monaten zu klären.

Originaltext von Ricardo Fonseca
Direktor von Golfe.ESP und Chefredakteur von Golf & Turismo

O Portal Brasileiro de Golfe (14.07.2011) Originaltext
Verkürzte Übersetzung von Nick Stolterfoht
Golf 2016: Internationaler Verband bestätigt Riserva Uno

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Dawson: Einen Monat nach der Ankündigung des Bürgermeisters von Rio erhält der Golfplatz der Olympischen Spiele 2016 die Unterstützung der IGF

Peter Dawson, Präsident der IGF und R&A, garantiert dass über den Standort des Platzes bereits entschieden wurde. Die Ankündigung vom 8.Juni des Bürgermeisters von Rio, Eduardo Paes, dass ein neuer Golfplatz in der Nähe der Wohnsiedlung Riserva Uno an der Barra da Tijuca gebaut wird, wurde damals von der IGF (International Golf Federation) kommentarlos wahrgenommen. Dies hat sich nun geändert als Peter Dawson, Präsident der IGF und Chief Executive des R&A während einer Pressekonferenz anlässlich der British Open in Sandwich bestätigte, dass der Austragungsort des olympischen Golfturniers 2016 bereits festgelegt wurde.

„Es sind Verhandlungen der Stadtregierung von Rio de Janeiro im Gange um das Grundstück für den Golfplatz zu kaufen“, sagte Dawson. „Es wird ein Golfplatz von einem noch nicht definierten Architekten gebaut.“ Obwohl Dawson nichts neues zum Thema sagen konnte, zeigte er, indem er die Worte des Bürgermeisters wiederholte, dass die politische Entscheidung der Stadtregierung von Rio de Janeiro nun auch von sowohl vom Organisationskomitee als auch der IGF übernommen wurde, trotz der drohenden juristischen Streitigkeiten wegen des zukünftigen Grundstücks.

Eiskälte – Dies ist eine bedeutsame Wandlung. Am Tag der Ankündigung des Bürgermeisters von Rio de Janeiro, erhielten wir die Information von einem amerikanischen Journalisten, der engen Kontakt zu Peter Dawson pflegt, dass der Präsident der IGF mit Eiseskälte reagiert hätte und behauptet hätte, die Aussage des Bürgermeisters „wäre nur ein Schritt aber noch nicht der letzte“ und sagte weiter, „dass es noch einiger Anstrengungen bedürfe.“ Knapp einen Monat später hat Dawson letztendlich die Idee öffentlich gut geheißen und stellte klar dass die Entscheidung nicht rückgängig gemacht werden könnte.
Dawson zeigte sich aber besorgt über die Verzögerung bei den Bauarbeiten.

„Um den Bau des Platzes pünktlich zu beginnen ist es jetzt notwendig den Architekten auszuwählen, damit sein Platzdesign abgesegnet werden kann und die Bauarbeiten 2012 beginnen können.“ Er forderte die Organisatoren auf schnell zu reagieren damit der Platz für die 2015 vorgesehenen Testturniere fertiggestellt wird.

Presidents Cup – Dawson sagte, dass neben Einzelwettbewerben der PGA oder European Tour vielleicht sogar von beiden Touren auch ein Teamwettbewerb im Kalender stehen könnte, was die Hoffnungen nährt, dass Brasilien 2015 Austragungsort des Presidents Cup sein könnte. Der Presidents Cup ist ein Wettbewerb zwischen einer Auswahl von 12 amerikanischen und 12 internationalen (ohne  Europäer, die ja schon den Ryder Cup untereinander austragen), der alle 2 Jahre ausgetragen wird. 2011 wird er in Australien stattfinden um dann 2013 in die USA zurückzukehren. Aber 2015 wird das internationale Team den Austragungsort bestimmen und so könnte Rio de Janeiro ins Visier geraten.

Dawson teilte den Journalisten mit, dass der Golfplatz in der Nähe der Riserva Uno Teil eines Luxus Villen Projekts ist, und bereits vor 6 Jahren vom renommierten Golfplatzarchitekten Martin Hawtree geplant aber bis heute nicht gebaut wurde. „Der Platz wurde nicht geplant um Turniere auf höchstem Niveau zu beherbergen.  Martin stellte aber klar, dass das Grundstück den Bau eines Topplatzes zulässt, was mich sehr beruhigte“, sagte Dawson. Er erinnerte daran, dass der Grund eher sandig ist aber von Mangroven- und Sumpflandschaften umgeben ist.

Originaltext von Ricardo Fonseca
Direktor von Golfe.ESP und Chefredakteur von Golf & Turismo

O Portal Brasileiro de Golfe (08.06.2011)
Verkürzte Übersetzung von Nick Stolterfoht
Golfturnier 2016: Rio erklärt Riserva Uno als olympischen Austragungsort

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Luftbild von Barra, mit Position des reservierten Geländes für den Olympischen Golfplatz 2016

Eduardo Paes, der Bürgermeister von Rio de Janeiro, kündigte den Mitgliedern des IOC, welche auf offiziellem Besuch in der Stadt waren an, dass das Grundstück bei der Luxussiedlung Riserva Uno an der Barra da Tíjuca, definitiv der Austragungsort des Golfturniers der Olympiade sein wird. Laut der Nachrichtenagentur Estado und der Inetrnetseite der Stadtverwaltung ist der Itanhangá Golf Club, der sich beworben hatte, nicht mehr im Rennen. „Wir werden keine öffentlichen Mittel für den Bau der Anlage aufbringen“, erklärte der Bürgermeister. „Wir werden jetzt mit den Bauherren der Anlage verhandeln.“

Neuer Platz
Nach dem ersten der 3 Tage, die für das Treffen mit den Mitgliedern des IOC vorgesehen sind, zog Eduardo Paes eine positive Bilanz und zeigte sich zufrieden mit der Entscheidung in der Frage des Golfplatzes. „Wir hatten über die Sicherheit, die Unterbringung der Athleten und das Equipment bereits gesprochen und es fehlte nur noch die Entscheidung über den Austragungsort des olympischen Golfturniers.“ Laut einigen Quellen hatte die IGF (International Golf Federation) den Platz von Itanhangá besichtigt und hatte einen langen und ablehnenden Bericht über den Platz geschrieben, mit dem Fazit, einen neuen Platz zu finden. Die Kandidatur von Itanhangá wurde auch vom 18 fachen Major Gewinner Jack Nicklaus, einem der Golfplatz Architekten, die für das Design des neuen Platzes bereit stehen, abgelehnt.

Überflutungen
Mitarbeiter von Nicklaus Design untersuchten den Platz von Itanhangá und gaben an, das es notwendig sei den Platz an einigen Stellen um 1 Meter anzuheben, um an den niedrigen Stellen den regelmäßigen Überschwemmungen, die die Meeresgezeiten und Regen auslösen, Herr zu werden. Während des LPGA Brasil Cups Ende Mai 2011 konnte dieser Umstand beobachtet werden, als starker Regen den Platz überflutete und die letzte Spielbahn von einem Par 4 zu einem Par 3 umgestaltet werden musste. Nicklaus Design sprach auch von der Notwendigkeit den Platz für 2 Jahre zu sperren und ihn komplett umbauen zu müssen, sollte er die einzige Option für den Austragungsort des olympischen Golfturniers sein.  Andererseits haben die Mitarbeiter von Nicklaus Design das Grundstück von Riserva Uno einige Male begutachtet und zeigten sich zuversichtlich dort einen Platz zu bauen. Jack Nicklaus selber gab dem Ort „Olympisches Potential.“

Cabrera
Der Argentinier Angel Cabrera, Majorsieger der US Open 2007 und des Masters von 2009, der bereits in Itanhangá gespielt hat und auf den die IGF hört, da er die Probleme des südamerikanischen Golfs gut kennt, sprach sich öffentlich gegen den Platz aus. „Man müsste dort alles ändern, da es kein Platz für ein wichtiges Turnier ist – es wäre wesentlich besser einen neuen Platz zu bauen.“  Nicklaus, der sich bereit erklärte zusammen mit Annika Sorenstam den Platz zu designen, hält das olympische Golfturnier für zu wichtig um Risiken einzugehen.

Bedeutung
„Nicht nur das olympische Golf sondern die Zukunft des Golfsports an sich hängt davon ab, was in Rio passiert. Die Zukunft des Golfsports in China, Indien, Brasilien und in anderen Ländern, in denen Golf aktuell noch keinen besonderen Stellenwert besitzt, hängt davon ab,“ erklärte Nicklaus. „Wegen der Olympiade wird Golf dort im Fokus stehen und wir sollten diese Chance wahrnehmen- wir sollten den bestmöglichen Schlag machen und alles dafür tun, dass das Turnier ein Erfolg wird.“

Bau
Wenn der Austragungsort des olympischen Turniers definiert sein sollte, wird die IGF wegen der Komplexität des Golfsports die Führung des Baus des Platzes in Übereinstimmung mit dem brasilianischen IOC und dem Organisationskommitté der Olympiade 2016 Rio übernehmen. Es obliegt der IGF in den nächsten Wochen zu entscheiden, wer den Platz designen und bauen wird. „Wir sind in diese Entscheidung eingebunden. Ca. 15 Firmen haben ihr Interesse den Platz zu bauen bekundet und haben bereits Pläne für das Design des Platzes eingereicht,“ sagte Peter Dawson, Präsident der IGF. Für Nelson do Vale, Präsident des Golfverbands von Rio de Janeiro, ist ein Neubau auch die beste Option. Motive für seine Meinung sind die Möglichkeiten den Golfsport in Rio weiterzuentwickeln- es existieren nur 2 private Plätze, da man nach den olympischen Spielen einen öffentlich zugängigen Platz nicht nur für Touristen hätte, sondern auch aus dem Ort eine Golfakademie von nationaler Bedeutung machen könnte.

Umweltverträglichkeitsprüfung
Die Siedlung Riserva Uno sah schon den Bau eines Golfplatzes vor, der sich aber an den Ansprüchen der Bewohner der Villen orientierte und in seinen Dimensionen nicht für ein olympisches Turnier ausgerichtet war. Das Projekt befindet sich bereits in vorgeschrittenem Stadium und hatte bereits die notwendigen Umweltverträglichkeitsprüfungen erhalten, als Rio als Austragungsort der Spiele von 2016 den Zuschlag bekam und beschlossen wurde Golf wieder als olympische Disziplin aufzunehmen.

Originaltext von Ricardo Fonseca
Direktor von Golfe.ESP und Chefredakteur von Golf & Turismo

O Portal Brasileiro de Golfe (24.05.2011)
Verkürzte Übersetzung von Nick Stolterfoht

Faldo: Eilt voraus bei Bau neuer Golfplätze in Rio
faldo eilt voraus
Nick Faldo auf dem Gelände seiner 2 neuen Golfplätze, in Secretario, Rio

Rio de Janeiro International Golf Resort, in Petrópolis, erhält Erlaubnis für Baubeginn
Während die bekanntesten Golfarchitekten der Welt sich bemühen den Auftrag für den Bau des neuen Golfplatzes für die olympischen Spiele 2016 in Rio zu bekommen, beginnt der Engländer Sir Nick Faldo, Gewinner von 6 Major Turnieren, den Bau seines Platzes.  Das Rio de Janeiro Golf Resort in Secretário, 16 km von Petrópolis entfernt gelegen,  hat nun die Umweltverträglichkeitsprüfung erhalten. Das Projekt ist auf ca. 220 Mill. Euro budgetiert und wird vom International Golf Resort Management, GB und von JCN aus Rio finanziert. Das International Golf Resort, gestaltet von Sir Nick Faldo wird bei Fertigstellung 2 Plätze mit 18 Löchern und einen Par 3 Platz mit 9 Löchern beinhalten. Die beiden Plätze werden internationalen Standard haben und sind konzipiert worden, um Pro-Turniere allerhöchsten Niveaus zu beherbergen.

Golf 2016
Die Plätze von Faldo, auf 1100 Hektar Land gebaut, sind nicht im Umkreis von 50 km Entfernung vom Maracanã Stadion, in dem sich die Sportstätten der Olympiade 2016 befinden müssen und kann deshalb nicht um den Austragungsort  konkurrieren. Aber dank seiner kurzen Entfernung vom Flughafen von Rio (< 50km) und dem milderen Klima in der Serra dos Órgaos, werden die Plätze von Faldo ein ernsthafter Kandidat für bevorstehende Pro-Turniere zwischen 2014 und wird sicher eine Attraktion für die Touristen die zu Fusballweltmeisterschaft  2014 und Olympiade 2016 kommen werden. Die Bauarbeiten werden in der 2. Hälfte 2011 beginnen, wobei der erste Platz 2014 fertig gestellt sein wird. Das Projekt wurde bereits 2007 konzipiert und die Planung begann 2008. Vorgesehen ist eine Faldo Golf Academy, die erste in Südamerika, sowie ein 5 Sterne Hotel, mit Spa, Tennis- und Fussball Akademie und Pferdezentrum.

Wetteinsatz auf Brasilien
Faldo setzt nicht plötzlich auf Golf in Brasilien. Seit 3 Jahren organisiert er die Faldo Serie, der größten Turnierserie für „unter 21“ Spieler mit 2 Weltfinalen und 3 südamerikanischen Turnieren. Das diesjährige Turnier in Südamerika wird im Damha Golf Club in São Carlos im Bundesstaat São Paulo stattfinden. Laut Paulo Mustrangi, Bürgermeister von Petrópolis, wird die Initiative von der Lokalregierung unterstützt. „Wir unterstützen dieses Projekt wegen der wirtschaftlichen Entwicklung des Bezirks und der Erschaffung von Arbeitsplätzen von Beginn an. Weiter gibt es den positiven soziologischen und umweltpolitischen Aspekt, dass es sich um ein Projekt handelt, das eines unserer größten Reichtümer sichert: die Natur.“

Unterstützung
Peter Walton, Präsident und Chief Executive der IAGTO (International Association of Golf Tour Operators), lobte ebenfalls das Projekt. „Alle Etappen der Planung des Rio de Janeiro International Golf Resort wurden in Bezug auf die globale Tourismusindustrie abgestimmt. Walton ist überzeugt, „dass wir nicht nur den Bau eines spektakulären Golfresorts, das der symbolträchtigsten Stadt des Kontinents zu Gute kommen wird, erleben, sondern auch, dass das Projekt enorm dazu beitragen wird, Brasilien zu einem nachgewiesenen und erfolgreichen Golfreiseland zu machen.“

Originaltext von Ricardo Fonseca
Direktor von Golfe.ESP und Chefredakteur von Golf & Turismo

O Portal Brasileiro de Golfe ( 12.12.2010)
Originaltext
Übersetzt von Klaus Kaiser

Golf 2016 – Norman und Ochoa bieten mehr als einen neuen Golfplatz
Ochoa und Norman, zwei ehemalige Nr.1 der Welt, wollen gemeinsam für den Golfsport bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro werben.

Neben Jack Nicklaus und Annika Sorenstam, welche sich bereits gemeinsam für die Planung des Olympischen Golfplatzes 2016 beworben haben, hat sich nun mit Greg Norman und Lorena Ochoa ein weiteres Golfplatz-Architektenpaar zusammengeschlossen. Beide möchten zusätzlich bis zur Olympiade 2016 als Olympiabotschafter tätig sein.

Bis jetzt wurde aber noch gar nicht entscheiden, ob ein neuer Golfplatz in Rio de Janeiro gebaut wird. Antony Scanlon der neue Executive Direktor der IGF (Internationale Golf Föderation), Peter Dawson Chef der R&A und Ty Votaw der PGA– Executive Vize-Direktor haben sich bei einem Treffen mit dem Nationalen Olympischen Komitee in Rio de Janeiro auf eine gemeinsame Agenda geeinigt, wobei auch der Austragungsort diskutiert wurde. Bis jetzt wurde aber noch nichts definitiv entschieden.

Die Konkurrenten – Jack Nicklaus und Annika Sorenstam war das erste Team, welches sich bei der IGF für die Planung des Olympischen Golfplatzes beworben hat. Ihr Argument ist, dass Nicklaus die Perspektive ab den Männer-Abschlägen und Sorenstam ab den Frauen-Abschlägen sicherstellen kann. Beide sind der Meinung, dass es gar keine besseren Möglichkeiten geben kann und sie nicht verlieren können.

Nun gibt es jedoch mit zwei ehemaligen Nr.1 ein zweites namhaftes Designerpaar welches mit dem gleichen Argument den Golfplatz planen will aber zusätzlich noch Olympiabotschafter für die nächsten 5½ Jahre sein  wollen. Ochoa kann speziell in Lateinamerika dem Golfsport wichtige Impulse geben und Greg Norman hat bereits langjährige Erfahrung beim Bau von Golfplätzen. In den vergangenen 23 Jahren wurden bereits mehr als 70 Greg Norman Platze eröffnet.

Die Herausforderung – „Auf die Zusammenarbeit mit Greg bin ich sehr gespannt und mit unserer Erfahrung und  können wir die Interesse am Olympischen Golfturnier positiv beeinflussen. Bei einem neuen Golfplatz muss die weibliche Perspektive im Designer-Prozess enthalten sein, nur so kann von den hinteren und auch von den vorderen Abschlägen das Olympische Golfturnier eine Herausforderung werden“ erklärt die Mexikanerin.

„Es ist nicht nur das Designen und Bauen eines Golfplatzes, sondern es muss auch die Förderung des Golfsportes für die kommenden 5 Jahre bis zu den Olympischen Spielen bei diesem Engagement berücksichtigt werden“, sagte Norman in Naples/USA bei seinem letzten Turnier in diesem Jahr.
Für Anfang des Jahres 2011 hat Greg Norman einen Besuch in Brasilien zugesagt.

Originaltext von Ricardo Fonseca
Direktor von Golfe.ESP und Chefredakteur von Golf & Turismo

O Portal Brasileiro de Golfe ( 05.10.2009)
Originaltext
Übersetzt von Klaus Kaiser

Golf 2016: Olympischer Golfplatz könnte von Nick Faldo Design geplant werden
rio-2016Bewusst wurde der Ire Padraig Harrington als Fürsprecher bei der 121.Vollversammlung des Olympischen Komitees für Golf bei der Olympiade 2016 in Rio de Janeiro ausgewählt. Hatte er doch sicher noch gute Erinnerungen an die im Itanhangá Golfclub im März 2000 ausgetragene “Brazil 500 Years Open“. Bei dem zur European Tour zählendem Turnier musste er sich erst im Stechen mit einem Wasserball am 18.Loch dem Engländer Roger Chapman geschlagen geben.

Tatsache ist jedoch dass keiner der derzeitigen Golfplätze in Rio de Janeiro, der Itanhangá GCC oder Gavea GC, den hohen Ansprüche der aktuellen Spieler gerecht werden könnte. In Itanhangá spielte schon im Jahr 2000 Harrington und der Schotte Alastair Forsyth jeweils eine 62-Runde. Obwohl anspruchsvoll und 6618 Yard lang müsste der im Jahre 1933 vom David Davidson entworfene Itanhangá Golfplatz komplett renoviert und umgebaut werden. Eine Schliessung des Platzes von mindestens einem Jahr wäre dabei notwendig. Dies vom Clubvorstand und den Mitgliedern bewilligt zu bekommen wird schwierig werden.

Buzios – Eine logische Wahl wäre dann das Golfturnier im 170 km entfernten Buzios Golfclub durchzuführen. Dieser Golfplatz im Stile eines Links-Kurses wurde vom renommierten Amerikanischen Golfplatz-Designer Pete Dye entworfen. Sein Markenzeichen ist das Loch 17, einem Par 3 mit Inselgrün. Projekte für grosse Hotels und entsprechender Infrastruktur bestehen bereits. Sportzentren ausserhalb der Olympiastadt – wie zum Beispiel Reiten und Segeln in Hong-Kong bei den Olympischen Spielen von Peking – sind zwar möglich, doch wenn die besten Golfer zur Olympiade zur Rio 2016 eingeladen werden, wäre das Beste: ein Golfplatz in Rio de Janeiro.

Eine gute Möglichkeit für den Brasilianischen Golfsport wäre, mit den zugesagten Investitionen für Olympia 2016 einen dringend notwendigen öffentlichen Golfplatz in Rio de Janeiro zu bauen. Es wäre genügend Zeit alle Umweltgenehmigungen und Bewilligungen rechtzeitig zu bekommen. Ohne grosse Projektänderungen und unnötiger Bürokratie sollte dies in ca. 2 Jahren möglich sein.

Faldo – Die endgültige Lösung könnte ein anderes Projekt von Nick Faldo ersetzen. Der Gewinner von 6 Majors und ehemaliger Teamkapitän des Europäischen Rydercup-Teams wurde beauftragt zwei 18-Loch Championchip-Golfplätze mit jeweils einer Länge von ca. 7800 Yards, welche für Tiger Woods & Co. gerecht werden. zu planen. Das gesamte Projekt inklusive Immobilien, nimmt einer Fläche von 1000ha ein und soll 350 Millionen USD kosten. Faldo hat bereits voriges Jahr im Oktober das Gelände besichtigt und seine Designer wollen im Januar 2010 mit ihrer Arbeit beginnen. Genügend Zeit um für die Spiele 2016 bereit zu sein. Im Rahmen des Weltfinales der Faldo Series in Itanhangá wird Nick Faldo im November wieder Rio de Janeiro besuchen.

Zusätzlich zu den zwei 18-Loch Golfplätzen wären noch ein 9-Loch Kurs, ein 9-Loch Par-3 Kurs sowie ein Fitnesskurs geplant. Alles zusammen würde dann das grösste Golftrainingszentrum in Südamerika sein.

Für Olympia müsste der Masterplan noch mit 3 Hotels, Villen, Wohnungen, einem Gesundheitszentrum und Tennisplätzen ergänzt werden. “Die Olympischen Spiele von Rio de Janeiro sind eine fantastische Gelegenheit für uns. Dafür ändern wird auch noch das ganze Projekt“, sagt Michael Longshaw Executive-Chef vom International Golf und Resort Managment.

Nichts hindert daran, dass die Nick Faldo Anlage ein öffentlicher Platz von Rio de Janeiro wird. Immerhin gibt es zwei olympische Golfturniere – eines für Männer und eines für Frauen – und auch wenn die Wettbewerbe an zwei verschiedenen Wochen ausgetragen werden, müssten Veränderungen von Abschlägen und Fairway-Breiten durchgeführt werden. Somit wären 2 verschiedene Golfplätze von Vorteil wovon auch wiederum Rio de Janeiro profitieren würde.

Originaltext von Ricardo Fonseca
Direktor von Golfe.ESP und Chefredakteur von Golf & Turismo

VISTA VERDE – Eine sichere Wette
Ausgabe Juni/Juli 2007
SP-Vista Verde Loch 09+18
Japanischer Unternehmer investiert 9 Millionen Reais, um einen Golfplatz zu erbauen, der zugänglich für die Bevölkerung rund um São Paulo sein soll.

Der Golfsport veränderte das Leben des Agrarunternehmers Hiroyasu Hiragami radikal, der diesen Sport erst mit 50 Jahren kennenlernte. Es war nur eine Frage von Tagen bis er lernte zu spielen und sich in das Golfen verliebte, was jetzt auch für ihn zum Geschäft wird. Hiragami vereinigte sein unternehmerisches Wissen mit seinem neuen Sport, um ein Projekt anzugehen, welches verspricht, das Gesicht des Golfsports im Bundesstaat São Paulo zu verändern. Der “Vista Verde“ Golf-Club, den Hiragami in Aracariguama konstruierte ist mehr als nur der 38. Golfplatz des Bundesstaates São Paulo. Er ist für die Öffentlichkeit zugänglich, was bedeutet, dass jedermann dort spielen kann, wenn er nur eine Platzgebühr (Greenfee) bezahlt. Der Golfplatz liegt nur 38 km von der Metropole São Paulo entfernt, und ist mit einem sehr einfachen Zufahrtsweg von der “Castelo Branco“ in weniger als 30 Minuten zu erreichen.

Das Geschäft
Nachdem er den Golfsport auf seinen Reisen durch die ganze Welt kennengelernt hatte, erkannte Hiragami, dass Sao Paulo einen Golfplatz von internationaler Qualität in nächster Nähe zur Stadt benötigte. Schlussendlich, ausser dass Sao Paulo die zweitgrösste Stadt in Bezug auf die Stadtbevölkerung (10,4 Mio Einwohner) ist, haben die “Paulistanos“ (Einwohner von São Paulo) nur drei Golfanlagen zur Verfügung: São Paulo, Clube do Campo und Guarapiranga. Und es gibt nicht viel mehr, was man machen kann. Das Bauland ging zu neige und der Preis drehte sich ins Unerschwingliche für solche Art von Bauvorhaben. Der japanische Unternehmer fand ein Gelände von 70 Hektar (700.000 m²) in nächster Nähe von Kilometer 50 der “Castelo Branco“ und kaufte es ohne zuvor einen Spezialisten hinzugezogen zu haben. Daraufhin nahm er den amerikanischen Designer Dan Blankenship unter Vertrag, der den Auftrag erhielt, in dieser Region umgeben von Hügeln, einen Golfplatz mit 18 Löchern zu bauen, natürlich mit der Vorsicht noch genügend Platz für eine Luxuswohnanlage zu lassen, die das Projekt finanzieren soll. “Das Golfen ist die Attraktion der Anlage Vista Verde“, erzählt Hiragami. “Wer nicht spielt, wird die Garantie einer ewigen guten Aussicht haben und der ganzen Familie die Möglichkeit geben, das Golfspiel zu erlernen. Und die Spieler finden einen Platz von höchstem Niveau und zudem noch in nächster Nähe zur Stadt“, fasst er zusammen. Hiragami hat vor 500 bis 600 Baulandeinheiten, jede zwischen 1000m² und 1500m², zum Verkauf anzubieten. Aber er hat es nicht eilig. Er glaubt an den Markt und zieht es vor, zuerst den Golfplatz zu eröffnen, um dann per Mundpropaganda das Geschäft voranzutreiben. Ein Einsatz, der ausschliesslich Lob erhalten hat und jetzt bereits Früchte trägt.

Der Golfplatz
Die Aufgabe von Dan Blankenship, ein in Brasilien verwurzelter amerikanischer Designer, der unter anderem die Plätze in Comandatuba und Terravista (Bahia), Alphaville (PR) und Baroneza (SP) entworfen hat, und die seines Partners Claudio Ivantes, war nicht einfach. Er musste 3 Mio m³ Erde bewegen, ausreichend um 200.000 Lastwagen zu füllen, um einen Platz mit 4 unterschiedlichen Abschlägen zu erschaffen: 7.021 Yards (gold), 6.409 Yards (blau), 5.788 Yards (weiss) und 4.768 Yards (rot), was den Spielern jedes Spielniveaus ermöglicht einen anspruchsvollen Rundkurs für sein jeweiliges Spielniveau zu finden. „Es waren 2½ Jahre Bauzeit“, erzählt Dan Blankenship, der persönlich für die Ausgrabungen der Hügelabhänge und Täler verantwortlich war, um einen total differenzierten Rundkurs zu erschaffen, fernab von dem, was er bisher machte. “Meine grösste Herausforderung war, einen Golfplatz mit herausfordernden Löchern von allen 4 unterschiedlichen Abschlägen zu konstruieren und gleichzeitig genügend Fläche für ein planbares “Condominio“ (Wohnkomplex) zu lassen“, erzählt er. Der Rundkurs ist ein traditionelles Par 72, mit zwei Par 3 und zwei Par 5 Löcher in jeder Hälfte. Ansonsten aber hat die Anlage mit den hinreissenden Aussichten und der naturgeschützten Umgebung nichts Herkömmliches.
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Die Herausforderung
Für Denjenigen der spielt, beginnen die Probleme bereits recht früh, am Loch 2, dem schwersten des gesamten Kurses. Es ist ein Par 5 mit 537 Yards vom (goldenen) Professional-Abschlag, mit einer Rechtskurve versehen, wo es sehr schwierig ist bereits mit zwei Schlägen auf das Green zu kommen. Das Green ist stark erhöht, von vorne durch zwei kleine Ebenen geschützt, auf der linken Seite umzingelt von mehreren Bunker, welche sich zusammen wie ein grosses Amphitheater formieren. Das Green hat eine “falsche Frontseite“ und unten ist es höher als vorne, was einen sehr langen Spielzug erfordert, um zu vermeiden, dass der Ball zurück bis vor die eigenen Füsse rollt. Das Aushängeschild von Vista Verde ist das Loch 16, ein abwärtslaufendes Par 3 mit 234 Yards (Abschlag gold), umgeben von Attraktionen wie zum Beispiel einen schönen See vor dem Green vorne von eine Mauer mit riesigen Steinen umgeben und auf der linken Seite ein Sträucherwald und eine grosser Bunker, der die Tiefe des querverlaufenden Greens, welches mehr Breit als Tief ist, schützt. Um auf das Green zu gelangen, muss man eine Holzbrücke, die über den See führt, überqueren. Es ist zugleich das Schwerste Loch des Kurses.

Die Schlusslöcher
Das vorher beschriebene Loch 16 ist nur der Anfang von den wohl interessantesten Schlusslöchern in ganz Brasilien. Für die Spieler die vom (goldenen) Professional-Abschlag spielen ist mit 662 Yards bis zur Mitte des Green das folgende Loch 17 eines der längsten Par 5 der Welt. Die beste Möglichkeit des Platzes den Driver voll durchzuziehen. Das höher gelegene Tee lässt einen Blick auf die gesamte Spielbahn zu und fördert so die strategische Planung sicher zum Green zu gelangen. Die gesamte linke Seite der Bahn 17 ist durch lange Sandstreifen geschützt, welche als Fairwaybunker manchen ins Spiel kommen. Auf diesem Teil des Platzes trifft man häufig Eichhörnchen, Spechte und die kleinen Tucas oder auch Aracaris genannt, woher auch der Name der Region Aracariguama stammt. Das letzte Loch des Vista Verde GC ist ein Geschenk an die Zuschauer. Ein Par 4 mit 444 Yards vom längsten Abschlag, welches einen guten ersten Schlag verlangt, um den Ausgrenzen auf der linken Seite und von den enormen Sandstreifen auf der rechten Seite des Fairways zu entkommen. Das Green ist auch wieder erhöht, hat zwei Niveaus und ist von zwei Bunkern geschützt. Aber es ist auch ein Loch, welches einen Tag mit einem Birdie zu beenden zulässt und ein Turnier entscheiden kann. Die Abschläge, Fairways, Roughs und die 300 Yards lange Driving Range sind mit Bermuda-Tifway 419-Gras und die Greens, sowie das Putting-Green und das Chip+Put Trainingsgelände mit Bermuda-Tifeagle-Gras bepflanzt. Um einen Mangel oder Verschwendung an Wasser zu vermeiden steuert eine computergesteuerte Wetterstation die Bewässerung des gesamten Platzes.

Anerkennung und Lob
”Wir sind uns sicher, dass sich der Vista Verde Golfclub für Führungskräfte und Unternehmer aus Sao Paulo und der näheren Umgebung zu einer grossen Attraktion wandeln wird“ wettet Sergio Rodrigues wirtschaftlicher Berater der Familie Hiragami. Die Vorstellung des Platzes war Ende 2006, währenddessen die Inbetriebnahme erst im darauffolgenden Februar mit einem grossen Fest vorgenommen wurde, wobei auch die traditionelle Zeremonie des Saque, um Glück zu bringen, nicht fehlen durfte. Alvaro Almeida, Präsident des Brasilianischen Golfverbandes und einer der Enthusiasten des Projekts: “Je mehr ich spiele, desto mehr mag ich diesen Kurs und verbessere meine Resultate“, erzählt er. “Dieser Platz ist in Wahrheit der erste öffentlich zugängliche Platz mit 18 Löchern in Brasilien und anschliessend kamen viele weitere hinzu. Auch Marcio de Melo, Präsident des São Paulo Golfverbandes, ist begeistert. “Ich glaube daran, dass dieses Golfplatzprojekt nur das erste von vielen weiteren Investitionen auf Privatgelände ist, welches mit einem erhöhten Mass an Qualität der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Dies ist der 38. Golfplatz, der zum Sao Paulo Golfverband gehört, zwei weitere sind im Aufbau und ich glaube daran, dass es bis zum Ende meiner Amtszeit in zwei Jahren mindestens 45 Golfplätze im Bundesstaat São Paulo geben wird.“
Auch die Profis haben bereits den Platz getestet. Rafael Barcellos, die aktuelle Nummer 1 der brasilianischen Rangliste war sehr beeindruckt von dem was er sah. “Der Platz ist spektakulär, erbaut in einem sehr schwierigen Gelände und mit beeindruckenden Aussichten“, sagt der Profisportler. “Es ist ein Platz, der Präzision erfordert und die Fehler gnadenlos bestraft.“
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Die Spielgebühren
Um den Vista Verde Golf Club kennenzulernen, um zu spielen, um eine Stunde für Gruppen oder kleine Turniere zu reservieren, genügt es, den Profi Edson Souza unter der Nummer 11-9935-Golf (4653) anzurufen. Unter der Woche kosten 18-Loch 150,00 Reais und an Wochenenden sowie Feiertagen 230 Reais und ab 12.00Uhr 170 Reais. Der Golfwagen, welcher bei diesem Gelände fast unabdingbar ist, kostet für zwei Personen 100 Reais und 50 Übungsbälle für die Drivingrange weitere 10 Reais.

Originaltext in Portugiesisch

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GOLF & TURISMO ÜBERSETZUNGEN VON DIETMAR KLAUS NIEDERKOFLER
Dietmar Niederkofler Geboren am 22. November 1967 in Salzburg Österreich, Vater Österreicher, Mutter Brasilianerin, wuchs in Österreich auf und verbringt ist seit seinem 18. Lebensjahr in beiden Länder beruflich tätig. Verbringt den Sommer in Österreich und den Winter in Brasilien. Sein Motto lautet “Sal – Sal”. Salzburg und Salvador da Bahia.
Betreut Einzelreisende und Gruppen in Salzburg Österreich aber auch in Brasilien. Spielt sein 1987 Golf und hat sich dadurch spezialisiert auf Golftourismus. Veranstaltet in Österreich das jährliche Golf do Brasil Charity Turnier im Raum Salzburg. Der Reinerlös des Turniers kommt den Sozialprojekten vom Verein ArcoLatino in Brasilien zu Gute.
Er informiert uns über Brasilien bezogene Golfevents im deutschsprachigen Raum.
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ABENTEUER IN DER WILDNIS
Ausgabe September/Oktober 2007

Im Museum der USGA beschreiben Aufzeichnungen von Reisenden in alten Magazinen wie man in Brasilien zu Beginn des 20.ten Jahrhunderts Golf spielte.

altes golfplakatWenn man die neu digitalisierten Auflagen von Zeitungen und Zeitschriften des Museums der USGA United States Golf Association durchstöbert, dann stosst man auf das Magazin Golf mit einer Ausgabe aus dem Jahre 1900 und hier wird zu ersten Mal in der internationalen Presse über Golf berichtet. Es handelt sich dabei um einen Artikel unbekannten Autors mit dem Titel “Through the Green“. Der Artikel beschreibt eine Zusammenfassung über Golf in Südamerika und zitiert, hierbei respektiere ich auch die Argentinischen und Uruguayischen Golfplätze, “Mir ist bekannt geworden, dass Golf in Südamerika im Jahre 1899 in São Paulo seinen Anfang nahm.“

Danach sind 15 Jahre vergangen, bis das Magazin abermals über Golf in Brasilien berichtet. Dieses mal ein langer Bericht mit dem Titel Golf in Brazil von einem Autor, der sich als “Paulista“ bezeichnet. Er schreibt nicht sachlich aber dafür sehr heiter über Golf in Brasilien. “Wenn man vergleicht was es in anderen Ländern der Welt für Golfplätze gibt dann muss für die Golfbegeisterten Brasilien dies enttäuschend sein. Zum einen gibt es nur drei Golfplätze und zwei davon sind schwerbegreiflich als Golfplätze zu bezeichnen.“

“Paulista“ erinnert daran, dass Rio de Janeiro die Stadt mit den meisten ausländischen Bewohner im Jahre 1915 noch nicht mal über einen Golfplatz verfügt. Es ist noch kein geeignetes Grundstück gefunden, was auch sehr schwierig vom Gelände her, zwischen Bergen und dem Meer, ist.

Gefährliches Spiel – Der Verfasser des Artikels erwähnt das im Jahre 1905 ein geeignetes Grundstück in Niterói für ein eventuelles Golfprojekt analisiert wurde. Es scheiterte aber in einer Filmreifen Episode mit den Grundstückeigentümer. “Es wurde versucht das Gelände zu pachten. Der Eigentümer war ein typischer Brasilianischer, vom Typ wie ein Südstaatenoffizier Amerikas. Bevor er den Vertrag unterschrieb wollte er genau wissen, wie es eigentlich auf einen Golfplatz so zugeht, denn er hatte eine Strasse mitten durch das Gelände, die er natürlich auch während des Betriebes benutzen wollte.“ So trafen sich die Projektleiter des angehenden Golfclubs mit dem Oberstleutnant auf dessen Grundstück und einer dieser Golfer führte eine Spielatmosphäre vor. Leider hat dieser gute Mann eine Zeit lang nicht trainiert, ausserdem war er ziemlich nervös, da er ja eine gute Figur machen wollte. Er legte den Ball auf das Tee und verfehlte den Ball komplett mit einem Luftschlag. Der auf seinem Pferd sitzende Oberstleutnant verstand eigentlich nicht richtig was da so passiert. Der Spieler begab sich abermals in Position und diesmal mit voller Wucht traf er mit offenen Schlägerblatt den Ball. Der Ball zischte Haarscharf am Ohr des Oberstleutnant vorbei und dieser, vom Schreck gezeichnet, trotz heftiger Erklärungen bzw. Entschuldigungen seitens des Golfers, beendete das Projekt des ersten Golfplatzes in Rio de Janeiro prompt.

Küste – In diesen selben Artikel erwähnt “Paulista“ auch das Golf sowohl am Strand von Santos als auch in Rio Grande do Sul gespielt wird. Aber dieses Strandgolf hätte wenig Andrang. Obwohl in Salvador da Bahia nur eine kleine Anzahl von Ausländern und so gut wie fast kein Interesse an Golf besteht, gibt es auch dort in Stadtnähe einen kleinen Platz. Auch von Curitiba wird von einen weiteren 9 Lochplatz mit sehr gutem Gras berichtet, ständig spielt dort eine kleine Gruppe von aktiven Mitgliedern.

Doch für “Paulista“ den Verfasser des Artikels hat Golf in Brasilien nur eine Wachstumschance in São Paulo. “Auf der einen Seite ist sie die zivilisierteste Stadt Brasiliens und hat mit Abstand den besten Golfclub des Landes, der auch ein wachsendes Interesse für den Golfsport vorweisen kann.“ schrieb der Reporter vor fast einem Jahrhundert.

São Paulo – Der Artikel erinnert, dass um 1905 São Paulo einen 9-Loch Golfplatz, auf dem gratis zur Verfügung gestellten Grundstück des damaligen Vizekonsuls der USA, gebaut hat. Aber mit dem Wachstum der Stadt verlangter der Besitzer sein Grundstück zurück um dort Hochhäuser und Häuser zu bauen. Für eine vorübergehende Zeit wurde der Golfplatz auf ein anderes Areal verlegt. Dieser Platz war sehr schwer erreichbar und diente eigentlich nur, dass die Schläger nicht verrosteten und dass der Sportgeist des Golfes erhalten bleibt. Trotz allem begann der Club zu wachsen. Die Mitgliederzahl erhöhte sich und in der Clubkasse befanden sich schon viertausend Dollar.

Im Jahre 1914 schreibt “Paulista“ wurde ein grosses Areal in Santo Amaro, 40 Minuten mit dem Zug vom Stadtzentrum entfernt zum Verkauf angeboten. So beschloss der Club, der sich damals schon São Paulo Country Club nannte, ein eigenes Grundstück zu erwerben. Mit Hilfe einer englischen Bank und durch die Einführung einer Mitglieds– und Einschreigebühr brachte man genügend Geld auf, um ein Clubhaus zu bauen und einen Golfplatz zu planen. Das Areal hatte ein wenig mehr als 80 Hektar, einen abgrenzenden Fluss, viele Bäume und ein paar Felder. Ideal für eine 18-Loch Anlage.“ beschreibt “Paulista“. Wie in vielen heissen Ländern sind am Anfang Grüns aus Sand erlaubt, bis dass der Club eine weit verlaufende Bewässerungsanlage errichten konnte.

Der Wendekreis des Steinbocks
Die genaue beschriebene Lage des São Paulo Golfclubs von “Paulista“ stimmt überein mit dem viel späteren Bericht von Dr. Wilson G. Smillie, der Universität Harvard. In der Ausgabe August des Jahres 1933 des Magazins Golf Illustrated, schreibt Dr. Smillie “Golf Unterhalb des Wendekreises des Steinbocks“. Hier erklärte er die zu vorstellende Linie, die die Welt auf der Höhe des 23.ten Breitengrades umkreist, genau dort wo die Sonnenstrahlen das letzte Mal die Erde berühren. (Dazu eine Erklärung: Die Tropen sind derjenige Teil der Erde, der vom Äquator bis zu den beiden Wendekreisen reicht. Diese liegen auf 23 1/2 Grad nördlicher Breite (W. des Steinbocks) und 23 1/2 Grad südlicher Breite (W. des Krebses). “Jedes Mal wenn die Mitglieder des São Paulo Golf Club auf der Eins einen geraden Drive schlagen, da kreuzt der Ball diese zu vorstellende Linie.“ Heisst es da in diesen Bericht und weiter „Jedes Mal auf dem Fairway der 18 bei einem guten Brassie (entspricht einem heutigen Holz 3-Schlag) kreuzt man die Linie des Steinbocks wieder zurück.“ Der Wendekreis des Steinbocks durchquert São Paulo im Zentrum der Stadt nahe dem damaligen Golfclubareal, von der Station da Luz bis zum Fluss Tietê.

Hitze
Der Professor der Harvard Universität spricht von den Vor- aber auch den Nachteilen des Golfsports in tropischen Ländern. “In der tropischen Hitze kann jede Art von körperlicher Übung anstrengend sein. Aber die Stadt São Paulo liegt auf einen Plateau einer Bergkette und daher ist das Klima ertragbar von Ende Mai bis Anfang September.“ schreibt er weiters. “Die strahlende Mittagssonne lockt alle durstig an die Veranda, aber gleich darauf kommt eine frische Brise Meereswind und man kann die 18 Loch spielen bevor sich die Sonne am Horizont verabschiedet“. Smillie beschreibt auch die natürlichen Schwierigkeiten mit denen man im Rough zu kämpfen hat. “Im hohen Gras warten Schlangen mit ihrem tödlichen Gift, Vipern und Lanzenottern, die die barfüssigen Caddies zu ängstlichen Mienen zwingen, wenn sie nach den Bällen suchen müssen.“ Im Falle eines Schlangenbisses wies im Clubhaus eine Tafel hin, wo sich das Antiserum bei jeweiligem Loch befand.

Wasserschweine
Der Bericht beschreibt auch den FluSS des 5.Loches, in dem Hunderte Krokodile lebten. Auf dieser Bahn vernahm man die bellenden Hunde und Schüsse der Jäger, die einem schweinähnlichen Tier genannt Capivara im Wasser hinterher jagten. “Eine weitere ernste Schwierigkeit für einen Reisenden der das erste Mal Brasilien besucht ist Golf auf Portugiesisch zu spielen“, bemerkt Smillie. “Portugiesisch ist eine schöne Sprache, reich an Synonyme und voll mit Rhythmen und poetischen Gedanken, aber es enthält keine eigene Golfsprache.“ Weiters schreibt Smillie, dass die guten alten Angel-Sächsischen Beleidigungen in Portugiesisch einfach keine dementsprechende Übersetzung vorfinden. „Stellt man sich vor auf der 18 eine handbreiten Putt zu verfehlen, dadurch “1 über“ zu verlieren und dann in Namen der Schutzheiligen Brasiliens zu schimpfen „Unsere Erschienene Herrin“ oder andere harmlose Ausdrücke und unbefriedigende Zusätze.

Gávea
Ein weiterer spezieller Artikel über Brasilien erscheint in der August Ausgabe der Zeitschrift Golf Illustrated im Jahr 1930. Dieses Mal ist der Autor H.C. Buchanan und der Beitrag nennt sich “Rio de Janeiro and Its Golf Course“. Bei dieser Reportage ist das Clubhaus mit dem Felsen von Gavea im Hintergrund zu sehen. Ein weiteres Bild zeigt die Bahn 2 damals ein Dogleg nach links, 240 Yards lang und mit einem perfekten langen Abschlag ist das Grün vom Tee aus erreichbar. Buchanan wurde auf seiner 13-tägigen Schiffsreise von New York nach Rio von schönem Wetter und ruhiger See begleitet und war begeistert von dem was er sah. “Nachdem wir bei zwei gewaltigen Felsbergen, den Zuckerhut und dem Berg São João (Heiligen Johann) vorbeikamen und in die schöne Bucht Baia de Guanabara einfuhren, öffnete sich der Blick auf den 2.200 Fuss (670 m) hohen majestätischen Corcovado. Hinter dem Corcovado erleuchtete die Sonne das Hochland Serra dos Órgãos (Nationalpark Orgelpfeifengebirge).Noch mehr begeistert ist Buchanan als man ihn zu den kürzlich eröffneten Gávea Golf & Country Club bringt. “Das Clubhaus befindet sich in wunderbarer Lage; Auf einer nach rechts kontinuierlichen steilen Klippe, links ist der Atlantische Ozean und hinter der Klippe erhebt sich der 2.000 Fuss (610 m) hohe mächtige Felsen der Gavea. Einmal sieht man seine Spitze und dann verschwindet sie wieder in den vorbeiziehenden Wolken“, beschreibt der Besucher.

Geschichte
Buchanan beschreibt, mit Fakten die er sich auf seiner Reise zusammen gesammelt hat, ein weinig die Geschichte des Gávea Golfclub. Er wurde von einer enthusiastischen Gruppe von Amerikanern und Engländern vor zirka 6 Jahren (vor 1924) gegründet. Nachdem Entscheid für dieses Areal hatten sie ziemliche Schwierigkeiten das Grundstück, das stark bewaldet war zu reinigen. “Im Jahre 1927 wurde endlich die ersten 9 Löcher für das Spiel freigegeben,“ heisst es da in diesem Artikel. Buchanan erwähnt hier das es in den ersten drei Jahren sehr schwer war eine Startzeit zu bekommen, da bis zu 200 Spieler an einem Wochentag gezählt wurden. Heute unvorstellbar. Buchanan spielte die damaligen 9 Löcher und beschrieb sie in einem kleinen Beitrag. Er schreibt von einer Länge von genau 1000yard, erwähnt dabei aber nicht das 7.Loch.. Er beschreibt auch nicht die Par-Anzahl der Löcher sondern erwähnt nur dass gute Spieler auf 5 Bahnen mit einem Schlag das Grün vom Tee aus erreichen können.

Löcher am Strand
“Die neuen Löcher wurden entlang des Strandes auf der anderen Seite der Strasse angelegt. Hier handelt es sich um eine ganz andere Beschaffenheit des Platzes“ beschreibt hier Buchanan. “Auf dem alten Platz spielt man aus allen Lagen, bergauf, bergab und um den Berg herum und gewöhnlich auf komplizierten Fairway mit dickem Gras. Auf den neuen 9 Löchern sind die Bedingungen ganz anders. Hier gibt es viel Sand und ständig heftigen Wind. Diese Varietät ist das interessante am Gávea Golf Club. Man kommt aus den alten Bananenplantagen in die gigantischen Bambuswälder, während die ersten Neun von Steigungen und Gefällen markant sind, befinden sich die zweiten Neun auf eine Streifen Strand, der den Anschein hat von Meer mit aller Feinheiten übergelassen worden zu sein.“

Das Clubhaus
Der Autor erklärt dass das Clubhaus ein Überbleibsel einer alten Fazenda ist, aber komplett neu gestaltet wurde. “Das Haus wurde in zwei verschiedenen Richtungen erweitert. Auf der Seite befindet sich der Swimmingpool und vor dem Haus ein Poloplatz. Es zählt sicherlich zu den schönsten Clubhäusern die ich bisher vorgefunden habe,“ schreibt er. Aber Buchanan gefällt das Ambiente von Gávea am Besten. Am Wochenende trifft sich die in Rio lebende amerikanische und britische Prominenz. Der Pro des Club Arthur M. Davidson ist ein sehr guter Spieler und vor allem von guten Charakter. Er ist immer sehr glücklich und sehr beliebt bei den Mitgliedern. Man muss verreisen um einen so charmanten Ort wie Gávea zu finden. Von wirklicher Schönheit sind das Meer, die Berge, die Strände, die tropische Vegetation, die Bananenplantagen und die Bambuswälder. Diese Schönheit erweckt einen stärkeren Enthusiasmus in unserem Spiel und der Sport und Freundschaftsgeist ist hier unübertroffen.“

Originaltext in Portugiesisch: Ricardo Fonseca

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